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Tagungshaus Ehemalige Synagoge

D  Hessen, Gedern/Ober-Seemen
 
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Tagungshaus ehemalige Synagoge zwischen Frankfurt und Fulda
Tagungshaus ehemalige Synagoge zwischen Frankfurt und Fulda

Das Haus

Das Haus ist eine ehemalige Synagoge, die um die Jahrhundertwende von der jüdischen Gemeinde des Dorfes Ober-Seemen erbaut wurde. Es handelt sich um einen massiven Basalt- und Sandsteinbau, dessen äußeres Erscheinungsbild im ursprünglichen Zustand erhalten ist. Innen wurde das Haus umgebaut und vollständig renoviert.

Die Umgebung
Die ehemalige Synagoge liegt im Dorf Ober-Seemen, das zu Gedern gehört - einem anerkannten Luftkurort. O-S liegt auf der Sonnenseite des Naturparks "Hoher Vogelsberg". Die Umgebung lädt zum Wandern, Joggen und zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Als Aktivitäten bieten sich im Sommer auf mehreren Seen Schwimmen, Surfen und im Winter Schlittschuhlaufen an. Der Gederner See wurde in den letzten Jahren zu einem Freizeit- und Erholungsgebiet ausgebaut. Knapp 10 km entfernt liegt das Ski-Zentrum des Vogelsberges, die Herchenhainer Höhe. Der Vulkan-Fahrradweg führt direkt durch Ober-Seemen.

Die Räumlichkeiten
Gruppenraum A:
Ehemaliger Sakralraum im Erdgeschoss, ca. 80 qm, mit offenem Kamin, Stereoanlage, Meditationskissen, Fußbodenheizung, bietet außerdem Schlafplätze für 6 bis 8 Personen.
Gruppenraum B:
Im 2. OG (Dachgeschoss), ca. 55 qm, mit ausgebauter Empore, ca. 20 qm, Stereoanlage, insgesamt Schlafplätze für 6 bis 10 Personen.
1. Obergeschoss:
• Aufenthalts- und Essraum, ca. 55 qm
• Küche, ca.12 qm (Kühlschrank, Herd, Spülmaschine)
• Gruppenleiterzimmer, ca. 16 qm, mit separater Dusche/WC, als Doppel- oder Dreierzimmer zu nutzen
• 2-Bettzimmer, ca. 18 qm
• Badezimmer (Dusche, Badewanne, Doppelwaschbecken, WC), ca. 11 qm
2. Obergeschoss
• Zwei 2-Bettzimmer, ca. 7 qm bzw. ca. 15 qm
• Ein 3-Bettzimmer, ca. 14 qm
• Kleine Küche, ca. 7 qm (Herd, 2 Kühlschränke, Spülmaschine)
Zwei zusätzliche Duschen und zwei Toiletten befinden sich im Erdgeschoss.
Die Synagoge ist wie ein Ferienhaus geführt. Deshalb bitte Schlafsack/Bettzeug (Decke, Kopfkissen) und Handtücher mitbringen.
Beamer, Flipchart, Overhead zusätzlich buchba

Das leibliche Wohl

Die Synagoge ist für Gruppen mit Selbstverpflegung konzipiert.
Auf Wunsch kann ein Koch vermittelt werden, der vegetarisch oder makro-biotisch kocht. Die beiden Küchen sind vollständig eingerichtet mit Kühlschränken, Geschirrspülmaschinen, Geschirr und Besteck für ca. 20-25 Personen.

Es gibt einen Lebensmittelladen, Metzger und Bäcker in Ober-Seemen. Frische Milch und Eier können im Dorf bei Bauern gekauft werden. In Gedern (3 km) gibt es Supermärkte, in Büdingen (22 km) Naturkostladen und Reformhaus. Ein Gasthaus um die Ecke bietet nach vorheriger Anmeldung günstiges Essen für Gruppen.
In den umliegenden Dörfern und kleinen Städtchen kann von deftiger Vogelsbergkost bis zu feiner französischer Küche gespeist werden.

Die Geschichte des Hauses

Ober-Seemen gehörte bis zum Jahre 1806 zum Gebiet von Stolberg-Rossla. Einzelne Juden haben bereits im 17 Jahrhundert dort gelebt, eine größere jüdische Siedlung in Ober-Seemen existierte etwa 200 Jahre. 1830 gab es in Ober-Seemen 141 jüdische Gemeindemitglieder. Die Juden von Ober-Seemen waren zu 2/3 Kaufleute, Viehhändler und Handwerker.
Im Jahre 1875 bestand in Ober-Seemen eine israelitische Elementarschule: Der Lehrer unterrichtete damals 21 jüdische Kinder. 1920 zählte die Gemeinde etwa 20 schulpflichtige Kinder.
Die Zahl der Gemeindemitglieder ging bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Wegzug bzw. Auswanderung stark zurück. Im Jahre 1899 konnte der Neubau einer Synagoge in Angriff genommen werden. Die Einweihung der neu errichteten Synagoge fand vom 9.-11. August 1901 statt.
Von den um 1933 etwa 20 jüdischen Familien sind die jüngeren Mitglieder zum größten Teil in die USA oder nach Palästina ausgewandert. Die Angehörigen von sechs jüdischen Familien sind während der Deportation bzw. im Konzentrationslager umgekommen. Anfang 1938 beschloss der damalige Gemeindevorstand gezwungenermaßen die Auflösung der Gemeinde und den Verkauf des Synagogengebäudes an die Ortsgemeinde Ober-Seemen.
In der Reichsprogromnacht, 9.11.1938, wurde das Haus äußerlich nur leicht beschädigt, allerdings wurden die sakralen Gegenstände zerstört oder demontiert.
Im zweiten Weltkrieg waren vor allem osteuropäische Kriegsgefangene, die bei den Bauern arbeiten mussten, in dem Haus untergebracht.
Nach Kriegsende wurde es für alle möglichen Zwecke genutzt:
Zeitweise residierte der Bürgermeister von Ober-Seemen im Haus. Ein Teil der älteren Ober-Seemener ging in den 50er Jahren in der Synagoge zur Schule. Sie wurde aber auch als Lagerhaus verwendet und eine Lederwarenfabrik hatte dort eine Produktionsstätte.
Die Synagoge ist seit 1978 in Privatbesitz und wurde im Laufe der Zeit von Grund auf restauriert. Seit Mitte der 80er Jahre wird sie als Tagungshaus genutzt.

Verpflegung

Auf Wunsch kann ein Koch vermittelt werden, der hauptsächlich vegetarisch-vollwertig kocht. Die direkte Organisation (auch die Preise) sind direkt mit ihm zu vereinbaren.

Selbstversorgung

Es gibt im Haus zwei Küchen, die vollständig eingerichtet sind mit Herden, Kühlschränken und Spülmaschinen.

Kontakt zum Haus / Belegungsanfrage
 

Tagungshaus

Das Haus liegt mitten im Dorf , Kleiner Garten und Hof


Seminarraum 80 qm
2 weitere Räume 55 qm

Beamer

23 Betten in 7 Zimmern
4 DZ teils mit DU/WC
3 MZ

Küche: vegetarisch, biologisch, vollwertig, nichts ist unmöglich, auch Selbstversorger

Preise ÜSV / Person / Tag
EZ 25,00 €   bis  30,00 €
DZ 20,00 €   bis  30,00 €
MZ 18,00 €   bis  30,00 €

Tagungspausch. / Pers. / Tag
ÜSV 20,00 €   bis  30,00 €

Hausanschrift
Mittel-Seemer-Str. 4 - 6
63688 Gedern/Ober-Seemen
Tel: 069/82369636 + 06051/9773516
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